Claus auf Reisen
Claus auf Reisen 2014  Die Eifel - Mosel - Tour Koblenz - Bad Neuenahr-Ahrweiler - Birgel - Trier - Bernkastel-Küss - Cochem - Koblenz 1. Tag. Der erste Tag beginnt wieder einmal mit einer Bahnanreise von Franken über Frankfurt nach Koblenz. Am Nachmittag fahren wir dann Rhein abwärts bis Andernach, wo wir bei herrlichem Sonneschein direkt am Rhein einkehren. Auf der Höhe von Linz verlassen wir den Rhein und fahren die Ahr aufwärts bis Bad Neuenahr-Ahrweiler. Hier muss unsere Gruppe zum ersten Mal in zwei unterschiedlichen Hotels übernachten. Ein herrlich milder Abend läßt uns bei leckerem Veltins Bier lange im Freien sitzen.                    2. Tag. Heute morgen folgen wir zunächst der Ahr flußaufwärts durch eine wundervolle Landschaft. Bei Ahrhütte verlassen wir die Ahr und fahren hoch in die Kalkeifel. Dabei werden wir von einem heftigen Regenschauer überrascht, der jedoch bald wieder aufhört. So könne wir unsere Fahrt fortsetzen und erreichen am späten Nachmittag Birgel wo wir im Hotel Assion übernachten. Das Hotel aus den 60er-70er Jahren hat wohl schon bessere Zeiten erlebt aber über die Gastfreundschaft der Wirtsleute kann man sich nicht beschweren. Nach einem Spaziergang durch den Ort geniesen wir das Abendessen in der Historischen Wassermühle.                3. Tag. Wir befinden uns nun im Tal der Kyll und werden dem Kylltalradweg die nächsten beiden Tage folgen. Erster bekannter Ort heute ist Gerolstein, bekannt durch seinen Mineralbrunnen, doch es ist noch zu früh für eine Pause, deshalb geht es auch gleich weiter. Der Himmel schaut nicht gerade gut aus und in Birresborn erreichen wir gerade noch das Wirtshaus bevor es zu regnen beginnt. Nach einem leckeren Mittagessen strecke wir die Nase aus der Wirtshaustür und stellen fest es regnet immer noch. Was tun ist die Frage? Nachdem es im Moment nicht nach Wetterbesserung aussieht und wir nach dem Ort Kyllburg einen heftigen Anstieg erwarten beschließen wir ein Stück mit dem Zug zu fahren. In Bitburg Erdburg steigen wir wieder aus und der Regen ist gerade dabei nachzulassen und langsam aufzuhöhren.  Die hohe Luftfeuchtigkeit und der Anstieg in Richtung Bitburg bringen uns heftig ins schwitzen. Doch bei der Ankunft in Bitburg sind wir abgetrocknet und freuen uns auf unser Hotel Leander mitten im Stadtzenrum. Gleich daneben befindet sich die bekannte Bitburger Brauerei, wo wir natürlch eine Führung durch die Brauwelt machen und auch noch Biergutscheine für den Abend erhalten. Nach dem Abendessen beim Italiener vertrinken wir unsere restlichen Gutscheine in der Baureigaststätte Zum Simonbräu.  Aber mal ehrlich, haben die kein anderes Bier als Bitburger. Eine Woche lang haben wir nur Bitburger bekommen. So gut ist das auch nicht.                    4. Tag. Von Bitburg geht es weiter wieder hinunter ist Tal der Kyll. In Kordel kehren wir zur Mittagsrast im Gasthaus Reichert ein. Bereits etwas früh am Nachmittag erreichen wir Trier. Deshalb sind auch unsere Zimmer im Hotel Arcadia noch nicht bereit. Doch in der nahen Kleingartenanlage gibt ein na was? natürlich Bitburger für uns. Nachdem wir unsere Fahrräder verstaut und die Zimmer bezogen haben, machen wir uns auf zum Stadtrundgang durch die wunderschöne und geschichtsträchtige Stadt Trier an der Mosel. Direkt an der Mosel am Zurlaubener Ufer widmen wir uns im Restaurant Croatia einem leckeren Abendessen. Auf dem Rückweg ist die Stadt in ein schönes Abendlicht getaucht und der laue Sommerabend lädt uns ein den restlichen Abend im Garten der Weinstube Kesselstadt gegenüber der Liebfrauenkirche zu verbringen. Wir halten aus bis nach Mitternacht. Mit einem letzten Schluck Wein auf meinen 60. Geburtstag eendet dieser schöne, laue Sommerabend.                            5. Tag. Wie fühlt man sich wenn man 60 ist nach dem Aufstehen? Auch nicht anders als am Tag zuvor.  Da diesmal bei der Übernachtung kein Frühstück inbegriffen ist gibt es Frühstück in einer Bäckerei in der Fußgängerzone von Trier. Es scheint ein sonniger Tag an der Mosel zu werden und unsere Fahrt Mosel abwärts ist schön und sie macht durstig. In Detzem müssen wir unbedingt einkehren. Im Cafe an der Mosel finden zwei große Weinschorle den Weg durch die durstige Kehle. Mit bester Laune setzen wir die Fahrt fort. In Niederemmel machen wir Nachmittagsrast im Weingut Veit und genießen die Aussicht auf den gegenüber liegenden Weinort Piesport mit meiner Weinlage “Michelsberg”. Mit noch besserer Weinlaune muss ich feststellen, das telefonieren auf dem Fahrrad nicht einfach ist. Des öfteren klingelt das Handy und mir will jemand zum Geburtstag gratulieren.  Am Abend erreichen wir unser Tagesziel Bernkastel-Kues und beziehen unsere Ferienwohnung in der Pension Bon Garden. Während einer Ortsbesichtigung erkunden wir in welchen Restaurant wir wohl meinen Geburtstag feiern. Nach einem leckerern Steak im Ratskeller überqueren wir die Mosel und finden im Ortstei Kues direkt an der Moselpromenade ein kleines Weinlokal mit Tischen im freien und lassen den Abend bei ein paar Gläschen Wein ausklingen. Fazit so ein 60er Geburtstag mit ein paar Radfahrfreunden ist einfach schön.                              6. Tag. Weiter geht es entlang der Mosel. Der Radweg hat Kaum Steigungen, was nach dem gestriegen abend ganz angenehm ist. Am Abend erreichen wir Cochem.  Die Übernachtung haben wir im Gästehaus Friedrichs gebucht. Dummerweise haben wir das Zimmer ganz oben im Dachgeschoss erwischt und müssen jedesmal drei steile Treppen hoch dafür ist die Aussicht auf die Mosel grandios. Die Suche nach einem Restaurant nimmt etwas Zeit in Anspruch. Schließlich landen wir im Chinarestaurant Lotus. Wir sind an der Mosel also suche wir noch nach einer Weinschenke. Wo wir im Weingut Haxel fündig werden. Die nette Bedienung eröffnet uns zwar nach dem ersten Wein, dass sie schließen. Aber wir bekommen doch noch etwas zu trinken und der Abend dauert lange.                 7. Tag. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel Noss, zu dem unserer Pension gehört starten wir zur letzten Etappe. Kurz vor Koblenz machen wir in der Gülser Weinstube Mittagsrast. Danach überqueren wir die Mosel über die Gülser Eisenbahnbrücke und fahren bis zum Deutschen Eck. In der nähe des Koblenzer Bahnhofes bleibt uns bis zur Abfahrt unseres Zuges noch Zeit für den Besuch einer Eisdiele.

Radfahren ist meine Leidenschaft

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