Claus auf Reisen
Claus auf Reisen
2018  Die Südtirol - Brenner - Tour Salurn - Auer - Klausen - Sterzing - Innsbruck - Achenkirch - Bad Tölz 1. Tag. Bei unsrer letzten Tour über die Alpen ist noch etwas unerledigt geblieben, ein Besuch im Tschurtsch Keller in Auer (Ora) in Südtirol. Der hatte bei unserem letzten besuch geschlossen. Heute holen wir das ausgiebig nach. Doch zunächst geht es mit dem Zug über München, Rosenheim und Innsbruck nach Bozen und von dort weiter mit dem Regionalzug nach Salurn (Salorno). Bei unserer Ankunft in Salurn weht uns ein heißer Wind entgegen. Wir werden wohl auf dem kurzen Weg nach Auer zur Erfrischung einkehren müssen.  Die Altstadt von Neumarkt (Egna) bietet uns eine nettes Weinlokal unter schattigen Arkaden in dem es für uns auch Bier gibt. Übernachtet wird in Auer in der Pension Grasser und im Tschurtsch Keller gibt es Wein und Brotzeit.                    2. Tag. Das erste Teilstück der heutigen Etappe ist uns schon bekannt. Von Auer geht es entlang der Etsch nach Bozen. Wo wir uns nach einem kleinen Stadtrundgang stärken.  Auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse entlang der Eisack fahren wir mit sanfter Steigung, ab und zu durch kühle Tunnel, über Waidbruck nach Klausen (Chiuso) Der Abend dauert heute etwas länger, denn einer unserer Mitradler feiert heute seinen 65. Geburtstag.                                              3. Tag. Weiter führt uns die Tour auf der Eisenbahnstrecke entlang der Eisack nach Brixen. Wir schlendern durch die Altstadt und besichtigen den Dom. Kurz hinter Brixen finden wir ein schönes Plätzchen zum Brotzeit machen.  Danach kommen einige Steigungen, die Autobahn muss überquert werden und entlang des Hanges führt uns der Radweg nach Franzensfeste wo wir im Hotel Post Mittgspause machen.  Mittlerweile ziehen dunkle Wolken auf, wir überlegen ob wir den Rest bis Sterzing mit dem Zug fahren sollen, entscheiden uns aber dagegen.  Immer wieder kommen wir an den Baustellen zum Bau des Brenner Basistunnel vorbei. Schließlich beginnt es doch zu regnen, wir versuchen uns unterzustellen, zuerst im Wald, dann bei einem Bauernhof. Doch der Regen hört wieder auf und bis wir Sterzing erreichen sind wir wieder trocken. Am Abend gibt es zunächst Pizza und nach längerem Suchen ein Lokal in dem wir die Fußball Weltmeisterschaft ansehen können.                         4. Tag.  Unsere heutige Etappe führt uns über den Brenner nach Innsbruck. Das hört sich anstengend an, ist es aber nicht. Bis Gossensaas allerdings geht es des öfteren heftig bergauf. Von Gossensass folgt der Radweg eine Weile dem Pflerschtal, bevor man über eine kurze Serpentinenverbindung die ehemalige Trasse der Brenner-eisenbahn erreicht. Von nun an geht es auf der Trasse der alten Brennerbahn stetig aber nicht zu steil bergan. Nach der Druchfahrt durch ein paar Tunnel erreichen wir den Grenzübergang am Brenner.  Leider ist die Zeit schöner Radwege nun vorbei. Auf Österrreichischer Seite gibt es am Brenner keinen Radweg. Auf der Brennerbundesstraße lassen wir unsere Fahrräder rollen bis Matrei. Hier können wir endlich die Hauptstraße verlassen und entlang der rechten Taklseite auf einer Nebenstraße fahren. Dabei geht es immer wieder bergauf und bergab. Im Gasthof Neuwirt verwöhnt uns die Wirtin mit einem frischen Marillenkuchen. Nach dem Ort Patsch zweigen wir links ab nach Innsbruck. Es beginnt ein Höllenritt bergab durch die Ortschaft Igls nach Innsbruck. Wir müssen durch die SInnenstadt von Innssbruck auf die linke Innseite zu unserem Hotel. Ausgerechnet an diesem Tag findet in Innsbruck eine EU Innenministerkonferenz statt und dei Hubschrauber kreisen die halbe nacht über der Stadt.                                        5. Tag. Der Tag heute beginnt frisch aber mit Sonnenschein. Es geht auf erholsam flachen Wegen entlag des Inns. In Schwaz gibt es eine Rast bevor wir die letzten ebenen Kilometer nach Jenbach in Angriff nehmen. Wir wollen hinauf zum Achensee aber ab Wiesing ist es vorbei mit dem Spass. Auf Asphalt treten wir noch kräftig ain die Pedale, den Berg hoch. Als aber daraus ein Schotterweg wird steigen wir ab und schieben eine Stunde durch den Wald. Vielleicht hätten wir doch mit der Zahnradbahn fahren sollen. Doch schließlich hat der Anstieg ein Ende und bei einem Bierchen erholen wir uns bevor wir entlang des Achensee zu unserem Hotel in Achenkirch.                            6. Tag. Heute ist unser letzter Tag. Von Achenkirch geht es fast nur bergab zum Sylvensteinspeichersee. In der Ortschaft Fall gibt es noch eine Einkehr, bevor wir das Letzte Stück entlang der Isar nach Bad Tölz radeln. Nach einer Mittagseinkehr im Ratskeller Bad Tölz geht es mit der Bahn über München zurück in die Heimat.

Radfahren ist meine Leidenschaft

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