Claus auf Reisen
Claus auf Reisen
2016  Die Tauber - Main - Neckar - Kocher - Tour Ansbach - Rotenburg ob der Tauber - Tauberbischofsheim - Großheubach - Mosbach - Künzelsau - Crailsheim 1. Tag. Unsere Radtour 2016 beginnt in Ansbach, wo wir gegen 11 Uhr mit der Bahn eintreffen. Sogleich schwingen wir uns auf die Räder und los geht’s durch die Altstadt von Ansbach nach Lehrberg und weiter nach Colmberg, wo wir erst einmal im Schwarzen Adler Rast machen. Leider mischt sich der blaue Himmel mit schwarzen Wolken. In Aidenau werden wir schließlich von einem Regenschauer überrascht und müssen uns unterstellen. Am Nachmittag erreichen wir Rothenburg ob der Tauber wieder bei Sonnenschein. Zunächst müssen wir unsere durstigen Kehlen füttern, bevor wir unsere Zimmer im Gasthaus zur Silbernen Kanne mitten in der Altstadt beziehen. Wir machen einen kurzen Rundgang durch das romantische Städtchen, bevor wir die Innenstadt durch das Galgentor verlassen und im Gasthof Zum Rappen essen. Danach ist es immer noch wunderbar sonnig und wir erklimmen die Stadtmauer für einen Rundgang. Ausklingen lassen wir den Abend in der Weinstube Zum Pulverer.                        2. Tag. Heute morgen erfahren wir warum es Rothenburg ob der Tauber heißt. Auf einer langen Abfahrt fahren wir hinunter in das tief eingeschnittene und manchmal auch liebliche Taubertal. Über Rettichheim gelangen wir nach Tauberrettersheim wo wir uns mit der Fränkischen Spezialität “Blaue Zipfel” stärken.  In Weikersheim verweilen wir etwas, um das Schloss von außen zu besichtigen und ein Eis zu essen. Weiter geht es nach Bad Mergentheim. Hier trennt sich unsere Gruppe, während zwei Mann unbedingt im Cafe gegenüber dem Schloss einkehren wollen, machen wir uns auf die Suche nach einem schönen Biergarten. Aber es dauert noch einige Kilometer, bis wir im Garten der Distelhäuser Brauerei in Distelhausen fündig werden und einige der leckeren Biersorten probieren.  Nun ist es nicht mehr weit bis Tauberbischofsheim und zu unserem Hotel Adlerhof. Leider ist es nicht so einfach eine gutbürgerliche Speisegaststätte zu finden, was uns zum Chinarestaurant Shanghai führt. Das Essen war ganz OK, aber beim Verdauungs- Reisschnaps hat es uns die Fußnägel hoch gerollt.                     3. Tag. Wir fahren weiter die Tauber abwärts bis nach Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet. Nach einem Bierchen am Marktplatz, geht es weiter den Main entlang bis nach Faulbach wo wir in der Pizzeria Sonne zu Mittag speisen. Heute ist der Tag der Heckenwirtschaften. Der Hof des Weignutes Neuberger in Bürgstadt ist bereits am Nachmittag gut gefüllt meist mit Rentnern. Obwohl Miltenberg ein tolles Städtchen ist, lassen wir es links liegen und fahren weiter nach Großheubach wo wir im Weinhotel Rosenbusch übernachten.  Bei einem Rundgang durch Großheubach, werden wir nicht so richtig fündig bezüglich eines Restaurant und kehren deshalb zum Essen in unser Hotel zurück. Danach genießen wir noch ein paar Schoppen Wein in Kremer’s Winzerstube.              4. Tag. Wir verlassen nun den Main und durchqueren den Odenwald. In Amorbach machen wir einen kurzen Halt am Kloster. Wir verlassen die Hauptstraße bei Schneeberg und folgen dem Tal des Saubach. In Zittenfelden endet die Straße und es gibt nur noch einen schmalen landwirtschaftlichen Weg der für den allgemeinen Straßenverkehr gesperrt. Dies hindert aber die Ortskundigen nicht, dort entlang zu fahren. Denn sobald man die Landesgrenze zu Baden-Württemberg überquert findet man eine neu ausgebaute breite Straße vor. Hier waren sich wohl Bayern und Schwaben uneinig. In Buchen löschen wir Durst und Hunger im Hotel Restaurant Reichshof. Im weiteren Verlauf wartet nach dem Ort Hollerbach eine ordentliche Steigung auf uns, doch bald haben wir den höchsten Punkt erreicht. Von nun an geht’s bergab. Auf der Trasse der ehemaligen Lokalbahn Mosbach - Mudau fahren wir bis nach Mosbach, fast ohne zu treten.  Bevor wir unsere Zimmer im Hotel Lamm beziehen, ist Zeit für ein Bierchen am Marktplatz.                5. Tag. Von Mosbach fahren wir ein Stück den Neckar aufwärts über Neckarzimmern und Bad Wimpfen bis Bad Friedrichshall. Dort verlassen wir den Neckar schon wieder und biegen ab in das Tal der Kocher. In Neuenstadt am Kocher suchen wir ein Lokal zum Mittagessen. Erst beim Griechen, da gefällt es uns aber nicht so wandern wir weiter zum Italiener. Gut gesättigt radeln wir den Kocher aufwärts über Forchtenberg und Niedernhall nach Künzelsau. Das Hotel zum Wilden Mann ist eigentlich eine Metztgerei mit Fremden-zimmern. Zum Frühstück am nächsten Morgen gibt es dann auch warmen Leberkäse. Bei unserem kurzen Stadtrundgang sehen wir die Schäden die der kleine Künzbach vor wenigen Wochen bei einem Unwetter angerichtet hatte. Wegen dieser Unwetterschäden haben auch noch einige Restaurants geschlossen. So ist es schwierig etwas nettes zu finden. Wir einigen uns schließlich auf die Terrasse des Restaurant Anne-Sophie, wo wir eine gehobene Küche zu gehobenen Preisen vorfinden. Aber die Speisen sind durchweg lecker und so stimmt letztendlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Restaurant gehört zu einem Hotel das sich im Besitz des Schraubenkönigs Würth befindet. Nach einem Stadtrundgang mit der Suche nach einer Kneipe kehren wir schließlich hierher zurück und genießen noch ein paar Viertele Wein.               6. Tag. Es ist der letzte Tag. Wir folgen weiter dem Kocher und sehen die immensen Schäden die das Unwetter im Mai 2016 angerichtet hat. Im kleinen Ort Braunsbach sind einige Häuser komplett zerstört. Der Radweg ist teilweise zerstört und vom Wasser weggerissen. Am Rande der komplett gesperrten Straße liegen, auf etwa 100 Meter Länge und auf etwa 6 bis 8 Meter Höhe aufgestapelt, Baumstämme die das Wasser mitgerissen hatte. Was wir nicht bedacht haben, dass wir irgendwann das Kochertal verlassen müssen. Die 1,5 km lange ordentliche Steigung bewältigen wir lieber im Schieben. Danach sind wir ordentlich durstig. Aber ein Ort wie Ilshofen hat zwar ein Kreiskrankenhaus aber keine Kneipe in der man um 11 Uhr was zu trinken bekommt. Durstig geht es weiter, in einem Dorf wird ein Zelt für das Dorffest aufgebaut, aber zu trinken gibt es noch nichts.  Endlich in Roßfeld hat der Gasthof Lamm geöffnet, ein Lokal mit 60er Jahre Charme. Aber die Wirtin ist sehr nett und gesprächig und in kürzester Zeit finden drei Radler Halbe den Weg durch meine Kehle. Es ist nicht mehr weit bis Crailsheim wo wir um etwa 14 Uhr die Heimfahrt mit der Deutschen Bahn antreten.

Radfahren ist meine Leidenschaft

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