Claus auf Reisen
Claus auf Reisen
2020  Die Elbe Tour Hamburg-Bergedorf -  Lauenburg - Lüneburg - Dömitz - Seehausen - Tangermünde -Magdeburg - Dessau - Leipzig 1. Tag. Lange war nicht klar, ob wir überhaupt würden Reisen können. Aber die Covid-19 Pandemie hatte ein Einsehen mit uns, Radreisen sind wieder erlaubt und die Hotels geöffnet. Der ICE der Deutschen Bahn bringt uns über Berlin nach Hamburg. Dummerweise hatte der Zug kein Fahrradabteil und wir mussten die Räder in ein normales Abteil bugsieren. Vom S-Bahnhof Bergedorf geht es zunächst entlang der Straße nach Osten, bevor wir auf Nebenstraßen zur Elbe gelangen. Vorbei an Geesthacht und dem Kernkraftwerk Krümmel erreichen wir das Elbkantinchen und freuen uns auf den Einkehrschwung. Danach geht es unvermutet heftig bergan nach Lauenburg. Über heftiges Pflaster gelangen wir zur Pension „Von Herzen“. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Ort wollen wir zum Abendessen ins „Zum Alten Schifferhaus“, reserviert haben wir nicht, das bedeutet Schwierigkeiten. Wegen der Coronaregeln gibt es nur wenig Platz drinnen, wir müssen auf die Terrasse. Zunächst geht das noch, aber dann kommt der Regen. Wir schützen uns so gut es geht mit Sonnenschirmen aber das Essen steht im Regen. Die Bratkartoffeln werden matschig und die Sauce wässrig. nach einem Spaziergang entlang der Elbe endet der Tag mit einem Absacker in der Gaststätte Bootshaus.            2. Tag. Heute Morgen regnet es heftig und es sieht nicht so aus, als ob es bald aufhört. Wir beschließen mit dem Zug nach Lüneburg zu fahren und falls möglich, das Rathaus zu besichtigen. Nach der Rathausbesichtigung essen wir lecker zu Mittag während es draußen einen heftigen Wolkenbruch gibt. Danach scheint die Sonne. Trotzdem besteigen wir mit den Zug nach Dannenberg, für das Fahrrad ist die Strecke zu weit.  Da aber weiterhin die Sonne scheint entscheiden wir uns in HItzacker auszusteigen und mit dem Fahrrad der Elbe entlang zu unserem Tagesziel Dömitz zu radeln. Unterwegs holt uns nochmal ein Gewitter mit heftigem Regen ein. Doch wir haben Glück und finden einen Unterstand ohne großartig nass zu werden. Nach dem Abendessen und einem Spaziergang zur Festung Dömitz suchen wir vergeblich nach einer Kneipe für ein zwei Bier, so dass wir unseren Absacker im Hof der Radlerpension genießen.                       3. Tag. Von Dömitz geht es weiter entlang der Elbe, vorbei an wunderschönen Reet gedeckten Häusern nach Wittenberge. In Wittenberge lädt uns die zum Touristenzentrum umgebaute Ölmühle zur Mittagsrast ein. Hier verlassen wir dann die Elbe. Da wir für heute keine Übernachtung in der Nähe der Elbe gefunden haben, geht es zur Hansestadt Seehausen in der Altmark.  In der Pension Henkel müssen wir überraschender Weise keine Masken tragen, denn in Sachsen Anhalt ist dies nicht erforderlich. Der Inhaber und Koch, bereitet uns trotz Ruhetag ein sehr leckeres Abendessen zu, das wir mit einem Teufelsschnaps abschließen.                        4. Tag.  Heute kehren wir zurück an die Elbe. Über die Hansestadt Werben radeln wir nach Havelberg zur Mittagseinkehr.  Heute geht es ein paar mal mit der Fähre über die Elbe. Leider ist die Fähre in Sandau außer Betrieb, so dass wir weiter der Landstraße folgen müssen, bis wir mit der Fähre nach Arneburg übersetzen und nach einem Bierchen zu unserem Ziel Tangermünde weiter radeln. Tangermünde ist ein schönes Städtchen. Nach einem kleinen Spaziergang überraschen wir unseren Hans zu seinem 70. Geburtstag mit seinen Kindern die extra für diesen Tag aus Bayern angereist sind.                                5. Tag. Der Tag heute beginnt mit Sonnenschein. Der Radweg führt teils entlang der Elbe, teils auf Landstraßen bis nach Rogätz wo wir erneut die Fähre zur Elbüberfahrt nutzen.  Bald ist der erste Tageshöhepunkt erreicht. Bei Hohenwarthe kreuzt der Mittellandkanal die Elbe über eine in den neunziger Jahren erbaute Trogbrücke. Hier gibt es auch ein Restaurant für unsere Mittagseinkehr. Beim Personal hat man allerdings das Gefühl die DDR ist noch nicht lange Geschichte.  Die letzten Kilometer nach Magdeburg legen wir teilweise auf schon bekannten Wegen unserer Saale-Berlin Tour zurück.  Unser Hotel Ibis Style liegt direkt im Stadtzentrum, so dass es zu den Sehenswürdigkeiten nicht weit ist. Das Essen beim Italiener ist vorzüglich und unser Stadtrundgang danach führt uns zum unter anderem zum Magdeburger Dom und zum Hundertwasserhaus. In Ermangelung anderer Kneipen landen wir noch einmal beim Italiener.                  6. Tag. Heute fahren wir zuerst wieder entlang der Elbe über Schönebeck nach Barby, wo wir mit der Fähre übersetzen. Doch schon nach wenigen Kilometern setzen wir wieder über und radeln bis nach Aken. Im Cafe an der Fähre gibt es Heidelbeereisbecher und drei verschiedenfarbige Biere. Nun ist es nicht mehr weit nach Dessau und in die Stadtmitte zum Dormero Hotel. Nach dem Abendessen und einem Stadtrundgang vorbei am Rathaus kehren wir nochmal ein in der Wirtshausbrauerei Zum Alten Dessauer.                7. Tag. Wir verlassen heute die Elbe um nach Süden zu fahren. Über Bitterfeld-Wolfen erreichen wir die Seenlandschaft der ehemaligen Tagebaugruben. Für uns ehbt sich die Landschaft wohltuend von dem teils eintönigen Elbeweg ab. Nach einer Panne mit einem Achter im Vorderrad erreichen wir gegen Abend Leipzig. Bei unserem Stadtrundgang erstaunt uns, dass hier trotz Corona Menschenmassen dicht an dicht in der Außengastronomie sitzen. Am nächsten morgen besteigen wir den ICE der uns wieder nach Hause bringt.

Radfahren ist meine Leidenschaft

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