Claus auf Reisen
Claus auf Reisen 2009 Die Oberpfalztour Marktredwitz - Eger - Waldsassen - Neustadt an der Waldnaab - Eslarn - Nabburg - Parsberg - Hersbruck   1. Tag. Nach der Ankunft am Bahnhof in Marktredwitz fahren wir ins Tschechische Eger (Cheb). Am Abend erreichen wir Waldsassen mit seiner Basilika, vor deren Kirchtürmen eine Bühne für das abendliche Konzert der “Ersten Allgemeinen Verunsicherung” aufgebaut ist. Eintrittskarten benötigen wir nicht, denn vom Biergarten vor unserem Hotel kann man das Lied “Bababa Bababa Bababanküberfall” immer noch sehr laut hören.             2. Tag. Heut’ geht es auf dem Zoiglradweg voran. Über Mitterteich kommen wir nach Falkenberg wo gerade das erste Zoigl am späten Vormittag öffnet.  Gebraut wird der echte Zoigl durch die Brauberechtigten in den Kommunbrauhäusern Eslarn, Falkenberg, Mitterteich, Neuhaus und Windischeschenbach. Beim Zoigl handelt sich um ein untergäriges unfiltriertes Bier, das nur die natürlich entstehende Kohlensäure enthält. Das Zoiglbraurecht besteht zum Teil seit dem Mittelalter und ist fest mit Haus und Grundstück verbunden. Ein am Hausgiebel hängender sechszackiger Stern (Zunftzeichen der Brauer) zeigt an, dass dort gerade Zoigl ausgeschenkt wird. Der Ausschank erfolgt reihum, meist schenken die Zoiglwirte ein verlängertes Wochenende pro Monat. Wir verlassen Falkenberg entlang der Waldnaab und folgen dem Fluss auf einem Wanderweg. Mit Mountain Bikes hätten wir es leichter gehabt aber der Weg führt durch eine wunderschöne, wildromantische Landschaft. In Neuhaus übersehen wir den Zoigl und fahren den langen Berg hinunter um anschließend uns den Berg wieder hoch zu quälen. Doch das Zoigl Bier und die leckere Brotzeit entschädigen für die Mühen.  In Neustadt an der Waldnaab übernachten wir im Hotel “Deutsche Eiche”. Auch hier hat ein Zoigl für uns am Abend geöffnet.               3. Tag. Heute folgen wird dem Bocklradweg der auch Teil des Europaradweges von Paris nach Prag ist. Über Floß, Vohenstrauß und Pleystein meistens der ehemaligen Bahntrasse des Eslarner Bockl folgend ist unser Ziel Eslarn. Einen Abstecher machen wir nach Flossenburg wo wir uns den endlosen Berg hoch quälen zum ehemaligen Konzentrationslager Flossenbürg. Wir besichtigen die Gedenkstätte mit den Resten des ehemaligen Lagers, das vor allem für die Zwangsarbeiter in den Granitsteinbrüchen unterhalten wurde. Bei der Rückfahrt den langen Berg wieder hinunter entdecken wir einen Zoigl wo es frische Siedwerscht (Blut- und Leberwurst mit Sauerkraut) gibt.  In Vohenstrauß besichtigen wir die Kreuzbergkirche. Am Abend erreichen wir Eslarn, doch hier haben alle Zoigl geschlossen.              4. Tag. Die ersten Kilometer geht es an diesem Tag zur Sache. Von Eslarn nach Schönsee gibt es einige kurze aber giftige Anstiege. Von Schönsee geht es auf einer ehemaligen Bahnstrecke zurück ins Naabtal. Ich denke wir lassen die Räder fast eine Stunde laufen ohne zu treten. In Oberviechtach werden wir von einer netten Bedienung ins Gasthaus zu einer Einkehr gelockt.  Kurz vor Nabburg erwischt uns ein Regenschauer. Doch nach unserer Ankunft im Gasthaus “Zum Stern” scheint wieder die Sonne und nach einem kurzen Rundgang durch die schöne Altstadt genießen wir den Aufenthalt im wunderschönen Biergarten auf der Stadtmauer über dem Naabtal.                  5. Tag. Es geht weiter nach Süden. Über Schwandorf und Burglengenfeld erreichen wir Kallmünz wo wir uns im Gasthaus “Zum Bürstenbinder” den Bauch mit “Bauchstecherla” vollschlagen. Leider ist der Name auch Programm den die “Bauchstecherla” liegen schwer im Magen als wir uns die nachfolgenden Berge hoch quälen. Über  Hohenfels kommen wir nach Parsberg, wo wir heute beim einem unserer Mitradler zum Grillabend und zum Nachtlager eingeladen sind.                         6. Tag. Am letzten Tag geht unsere Fahrt Velburg und Lauterhofen nach Herbruck und von dort mit der Bahn nach Hause

Radfahren ist meine Leidenschaft

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