Claus auf Reisen
Claus auf Reisen 2015  Die Saale - Elbe - Havel - Tour Jena - Naumburg - Halle - Bernburg - Burg bei Magdeburg -Brandenburg an der Havel - Potzdam - Berlin 1. Tag. Diese Tour beginnt in Jena an der Saale genauer gesagt an unserem Endbahnhof Jena Paradies. Dort treffen wir unseren vierten Mitradler, der aus Westfahlen angereist ist. Nachdem ein Kumpel kurz vorher absagen mußte starten wir diese Tour nur zu viert und werden Sie am Ende leider nur zu dritt beenden.  Bei herrlichem Sonnenschein und nach ein paar Irrfahrten verlassen wir Jena. Über Dornburg erreichen wir Saaleck wo wir hoch zur Burg radeln und dann in einer halsbrecherischen Fahrt wieder ins Saaletal abfahren. Kurz vor Naumburg finden wir eine kleine Heckenwirtschaft und genießen bei einem  Glas Wein die Sonnenstrahlen.  Direkt am Marktplatz von Naumburg befindet sich das Hotel Stadt Aachen, dass uns heute beherbergt.                   2. Tag. Der Morgen ist heute grau aber noch ist es trocken, wir fahren noch einmal am Dom von Naumburg vorbei und dann hinunter in Saaletal und folgen dem Saaleradweg. Aber bald schon werden wir vom ersten Regenguss überrascht. In Weißenfels schieben wir unsere Fahrräder hoch zum Schloss Neu-Augustusburg. Doch bei der Abfahrt in den Ort beginnt es erneut zu regnen und wir beschliessen am Marktplatz bei einer Mittagseinkehr den Regenguss abzuwarten. Wohlgestärkt setzen wir nach Ende des Regens unsere Fahrt fort. In Merseburg schaut es schon wieder ganz leidlich aus mit dem Wetter, nur die Einkehrmöglichkeiten sind etwas eingeschränkt. Am Stadtrand von Halle müssen wir uns nochmals wegen eines Regengusses unterstellen. Doch bald kommt die Sonne wieder und wir fahren auf einer mehrere Kilometer langen Haupteinfallsstraße ins Zentrum von Halle. Unsere Klischee einer hässlichen ostdeutschen Industriestadt wird bei hierher auch voll bestätigt. Unserer Unterkunft die Pension Am Rathof liegt mitten Zentrum von Halle und wir stellen fest, dass Halle doch eine schöne Stadt ist. Auch das Essen beim Edelitaliener schmeckt uns gut.                    3. Tag. Auch heute führt uns die Route weiter entlang der Saale. Über Wettin und Alsleben erreichen wir Bernburg. Heftiger Gegenwind macht uns heute schwer zu schaffen und am Ende des Tages gibt einer unserer Kumpels krankheitsbedingt auf. Von nun an sind wir nur noch zu dritt.                4. Tag. An scheinend haben wir heute keine Bilder gemacht. Zunächst ist das Wetter wieder sonnig und wir folgen der Saale bis Calbe auf Wegen die wir schon einmal vor sieben Jahren befahren haben. Nun verlassen wir die Saale und fahren auf einer viel befahrenen Bundesstraße nach Schönebeck an der Elbe.  Bis Magdeburg geht es entlang der Elbe, und direkt am Fluss treffen wir auf den Mückenwirt einen Biergarten und Wirtschaft direkt an der Elbe. Kaum haben wir uns nieder gelassen beginnt es auch schon zu regnen und wir flüchten ins Innere. Nach dem Mittagessen scheint wieder die Sonne und weiter geht es immer der Elbe entlang vorbei am Magedeburger Dom und durch den Herrenkrugpark verlassen wir Magdeburg wieder. Bei Lostau verlassen wir nach nur einem halben Tag die Elbe wieder gen Osten. Es geht durch die ausgedehnten Wälder des Umflutehle-Künzauer Forstes. Immer finsterer wird der Himmel über uns und kurz nach dem Überqueren der Autobahn A 2 öffnet der Himmel seine Schleusen und diesmal ist kein Wirtshaus in der Nähe nur Wald.  Doch auch dieser Schauer endet einmal. So erreichen wir Burg bei Magdeburg nach einem Bierchen in der Fussgängerzone fahren wir zur Villa Wittstock, einer ehemaligen Fabrikantenvilla die heute als Pension dient. Schwierig ist es eine geeignetes Restaurant zum Essen zu finden. Wir landen im Griechischen Restaurant Athos und das Essen ist ganz gut. Weiter geh’n wir nach dem Essen isn Zentrum um vielleicht noch eine nette Kneipefür ein letztes Bierchen zu finden. Aber es ist schwierig. Bereits auf dem Weg nach Hause finden wir noch eine Eckkneipe genannt Treffpunkt, eine typische Bierkneipe in der noch geraucht werden darf und die um 10 Uhr schließt. Tatsächlich um 10 Uhr müssen wir gehn und uns auf den Weg zur Villa Wittstock machen.    5. Tag. Am Frühstückstisch haben wirt heute Gesellschaft von unserern Gastgebern.  Nach dem Frühstück erhalten wir deshalb vom Hausherrn, selbst ein begeisterter Radfahrer, wertvolle Hinweise über unsere heutige Etappe vor allem über den Streckenverlauf von Genthin nach Brandenburg an der Havel. Wir verlassen Burg ríchtung norden und zweigen dann ab nach Parchau und Ihleburg. Um die Mittagszeit erreichen wir Genthin. Doch wohin zum Mittagessen, Wirtshäuser scheint es hier so gut wie keine zu geben. Erst ein Besuch in der Touristeninformation bringt uns weiter und wir kehren ein im Leckerchen. Nach dem Mittagessen suchen wir den Elbe-Havel-Kanal um an ihm entlang zu radeln. Eigentlich ist der Weg kein Radweg, sondern ein Unterhaltungsweg für die Schiffahrts-direktion und für den öffentlichen Verkehr gesperrt, trotzdem wird er gerne von Radfahrern genutzt. An der Schleuse in Wusterwitz ist leider Schluss, wegen einer Schlussenbaustelle müssen wir einen Trampelpfad durchs Gebüsch nutzen. Vorbei am Wusterwitzer See, dem Möserer See wo wir eine Biergarteneinkehr abhalten und dem Breitlingsee kommen wir nach Brandenburg an der Havel. zur Zeit eine Teilnehmerstadt an der Bundesgartenschau 2015. Nachem wir unsere Zimmer in der Altstadtpension beziehen, besuchen wir den Dom und essen im Restaurant an der Dominsel. Schwieig wird es wieder mit einem Bierchen am Abend es gibt entweder Restaurants aber keine Kneipen. Schließlich finden wir im kleinen Restaurant Inspektorenhaus Platz, dessen Gäste bereits gegessen haben und auf dem nach Hause Weg sind. Hier bekommen wir noch ein paar Bierchen aber um 10 Uhr ist auch heute Schluss.               6. Tag. Brandenburg verlassen wir am Morgen verlassen entlang der vielbefahrenen Bundesstraße 1. Wir versuchen deshalb einen Weg abseits der Hauptstraßen zu finden, was aber nur bedingt ein Vorteil ist, denn wir finden mit Dachziegelschutt befestigete Wege vor und Wege mit tiefem Sand. Wir sind schließlich froh wieder auf einer asphaltierten Straße zu fahren und überqueren die B1 nach Süden. In Lehnin machen wir einen Rundgang durchs Kloster und besuchen die Klosterkirche. In der Zillestube kehren wir ein für das Mittagessen.  Danach sind wieder einmal mehre Kilometer sandige und Kräfte zehrende Waldwege angesagt. Wir sind froh als wir den Schwielowsee erreichen und zur letzten Bier-garteneinkehr direkt am See blasen.  Nun haben wir nur noch wenige Kilometer am Templiner See entlang ins Zentrum von Potsdam, wo wir direkt am Brandenburger Tor unser Bed & Breakfast am Luisenplatz finden.  Heute ist noch viel Kultur angesagt und dies bei herrlichem Wetter. Es ist kein weiter Weg vom Luisenplatz bis in den Park von Schloss Sanssouci. Beim Abendessen im Restaurant Assaggi lassen wir es noch mal so richtig krachen. Zum ersten Mal esse ich ein Tunfischsteak und das ist super lecker. Nach einem Spaziergang durch Potsdam bis zum Holländischen Viertel gibt es noch ein paar Schlummerbierchen im Assaggi.                              7. Tag. Schon wieder geht eine Woche Radfahren dem Ende entgegen. Doch noch steht die letzte Etappe nach berlin an. Über die berühmte Glienicker Brücke an der einst Agenten ausgetauscht wurden verlassen wir Potsdam. Dem Ufer des Großen Wannsee folgend geht es bis zur Anlagestelle der Fähre zur Pfaueninsel und dann der Pfaueninselchaussee folgend bis nach Wannsee. Wir passieren den bekannten  S-Bahnhof Wannsee und fahren auf der Havelchausse durch den Grunewald. Es herrscht wenig Autoverkehr auf dieser Straße dafür gibte es einige ordentliche Steigungen nicht steil aber dafür lang. Endlich sind wir in Berlin. Nun geht es auf kerzengeraden 12 Kilometern quer durch Berlin auf zum Teil toll ausgebauten Fahrradwegen von der Heerstraße über Kaiserdamm, Bismarckstraße, Straße des 17. Juni und Unter Den Linden bis zum Schlossplatz. Mit den Fotos am Brandenburger Tor klappt es leider nicht so gut, weil gerade noch die Bühne eines Lifeevents abgebaut wird.  Unter den Linden bekommen wir Hunger auf eine Currywurst und ein Radler am Kiosk auf dem Mittelstreifen des Boulevards. Erstaunlicher Weise schmeckt die Currywurst und das Radler kommt von Gösser aus Österrreich. Die letzten Kilometer sind angesagt. Leider klappt das im Osten unserer Bundeshauptstadt noch nicht so recht mit den Fahrradwegen. Unter den Linden müssen wir dem Autoverkehr folgen und der wird immer dichter je näher dem Alexanderplatz kommen. Schließlich erreichen wir unser Ziel, den Bahnhof Gesundbrunnen von dem aus unser Intercity nach Bamberg eingesetzt wird. Wir liegen immer noch gut in der Zeit und ein Döner und ein Berliner Kindl Bier gehen immer.

Radfahren ist meine Leidenschaft

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