Claus auf Reisen
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Arizona here I Come 2011

07.10.2011 Page - White Pocket - The Nautilus - Page

Heute möchte ich zur Verlosung eines Permits für The Wave in der Paria Contact Station. Das bedeutet frühes Aufstehen und Frühstück auf dem Zimmer, denn in Utah ist es bereits eine Stunde später, die haben Sommerzeit. Ich mache mich rechtzeitig auf den Weg und bin auch rechtzeitig an der Contact Station. Hier ist ganz schon was los, wenn ich mich richtig erinnere waren über 30 Lose in der Trommel. Ihr könnt es Euch sicher schon denken, ich habe kein Losglück. Aber ich habe ja gestern eine Schaufel gekauft, also kann man noch etwas anderes unternehmen. Ich denke da an White Pocket. Also los geht’s, doch ein Blick auf die Tankanzeige zeigt mir, dass das wohl nicht reichen wird, es ist doch noch ein schönes Stück bis White Pocket. Gestern hatte ich nicht getankt, weil ich dachte ich fahr ja heute nicht viel. Ich bin schon auf der US 89 Richtung House Rock Valley Road, also denke ich das Beste wird sein nach Kanab zu fahren zum Tanken und überlege dabei nicht, dass es nach Big Water viel näher wäre. Zu allem Unglück ist auch noch vor Kanab eine große Baustelle. Wenigsten bekomme ich Benzin und kann aufbrechen zur White Pocket. Die Strecke kenne ich ja schon weitgehend, da ich vor 2 Jahren die Cojote Buttes South besucht habe. Bei der verlassenen Ranch biege ich rechts ab. Fahren in den sandigen Spuren ist absolut problemlos immer schön die Geschwindigkeit halten, vorausschauend fahren und vor Felsflächen rechtzeitig abbremsen. Ich erreiche den Parkplatz, aber mit dem tollen Sonnenschein der noch vor kurzem vorhanden war, scheint es zu Ende zu gehen. Immer wieder schieben sich Wolken vor die Sonne. Trotz böigem Wind und kühlen Temperaturen, macht das Wandern durch diese skurrilen Formationen Spaß. Ich habe nicht auf die Uhr gesehen, aber ich schätze nach 3 Stunden trete ich die Rückfahrt an. Der berüchtigte Sandhügel auf der Rückfahrt wird problemlos überwunden, es folgt eine leichte Linkskurve und dann, was ist das? Steht doch da mitten im Weg ein blauer Ford. Ich halte vorsichtshalber etwas entfernt an und laufe zu Fuß hin. Ein älterer Herr liegt halb unter dem Fahrzeug und buddelt, eine Frau ebenso mit einer kleinen Campingschaufel. Ein weiterer Mann, offensichtlich der Fahrer meint, dass er sich an genau der gleichen Stelle schon einmal festgefahren hätte und dass so etwas bei einer Fahrt zu White Pocket dazu gehöre. Als er das letzte Mal hier stecken geblieben war, dauerte es 7 in Worten sieben Stunden bis er sich freigeschaufelt hatte. Na, das sind ja schöne Aussichten. Er fragt mich, ob ich seinen Wagen mit dem Seil herausziehen würde, wenn sie mit dem Schaufeln so weit wären. Ich sage zu, betone aber, dass ich so etwas noch nie gemacht habe. 7 Stunden, na das sind ja schöne Aussichten!!!!! Ich hole meine Schaufel und frage die Frau ob sie die größere nehmen möchte, vielleicht geht es ja dann schneller. So kommt meine neue Schaufel doch zum Einsatz. Während dessen schaue ich mich nach einem Bypass um. Es scheint tatsächlich ohne große Probleme möglich zu sein, das stecken gebliebene Auto zu umfahren. Aber ich warte erst einmal ab, vielleicht brauchen sie ja noch Hilfe. Mittlerweile ist klar, dass der Wagen mit der Hinterachse auf einem Stein aufsitzt. Der Wagen ist bis unters Dach mit Campingausrüstung voll geladen. Vielleicht war er zu schwer und ist zu sehr in die Federn gegangen und daher aufgesessen. Wofür auch spricht, dass man hinter dem Fahrzeug deutlich das frische Abschieben von Sand zwischen den beiden Fahrspuren erkennen kann. Um das Herausziehen mit dem Seil komme ich herum, denn es erscheint noch ein Ford Truck mit einer Seilwinde, der nach einiger Zeit den Ford heraus zieht. Sicherheitshalber schiebe ich die Löcher in der Fahrspur mit dem Fuß mit Sand zu, um nicht selbst stecken zu bleiben. Ohne Probleme überwinde ich diese Stelle und habe nur 20 Minuten verloren. Während ich die House Rock Valley Road entlang fahre, beleuchtet die Sonne das Vermillian Cliff. Auf dem Rückweg möchte ich noch Nautilus besuchen. Dabei saue ich meine Schuhe so richtig mit dem Matsch aus dem Flussbett ein. Leider ist inzwischen die Sonne ganz verschwunden so dass der Nautilus auf den Bildern nicht so gut wirkt. Auf dem Rückweg versuche ich meine Füße an dem Holzgatter, über das man steigen muss, ab zu klopfen, aber es hilft nicht viel. Zum Abendessen gehe ich wieder in das Pepper’s und esse ein Steak. Das Steak ist zwar lecker, aber nicht mit den außerordentlichen Steaks die ich vor zwei und vier Jahren hier gegessen habe vergleichbar.

Übernachtung:

Coutyard by Marriott, Page Courtyard by Marriott, nachdem es mir beim letzten Pagebesuch im Quality Inn nicht so toll gefallen hat, versuchte ich was Günstiges für das Courtyard zu bekommen. Fündig geworden bin bei Galahotels.com. Ich habe allerdings ein mulmiges Gefühl, da es sich um ein türkisches Buchungsportal handelt, was man auf den ersten Blick nicht erkennt. Es hat aber alles geklappt.

Frühstück

Kein Frühstück Preis 2011: 90,55 €/Nacht (Galahotels.com) x
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